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Mit Bärenhunger nach Höchst

Frankfurter Rundschau, 1995 (Auszug) – Wer die Fährte aufnimmt, landet dort, wo Höchst am schönsten ist: im Gasthaus Zum Bären auf dem Höchster Schloßplatz. In der Wirtschaft geht es am Tresen rechts ab, an Omas Kredenz vorbei, ins Nebenzimmer mit Büffet. Der neu eingeführte Sonntagsbrunch „für den Bärenhunger“ hat bereits Fans. Hinz und Kunz mit Kind und Kegel sind da, die Gästemischung ist kunterbunt, die Atmosphäre locker. Nicht nur sportliche Radler machen sich im Bären einen netten Sonntag. Kinder hüpfen und laufen frei und ungefährdet herum. Mit Fischstäbchen (nur à la carte) lassen sie sich kurzzeitig ruhigstellen. Die langen Holztische sind mit frischen Blumen geschmückt, im Wandregal wartet eine Bembelparade auf ihren Einsatz.

Die beiden Wirte, an blauen Halbschürzen zu erkennen, wuseln herum, um zu schauen und zu fragen, ob alles o.k. ist. Es ist, Jungs, es ist. Das Angebot ist überschaubar, bietet für 28 Mark Kopfpreis jedoch vieles, was den Sonntagnachmittag delikat verschönt. Die Gäste dürfen sich von 11 bis 15 Uhr Zeit lassen, deshalb frühstücken die meisten erst mal ausgiebig: Orangensaft, Flakes, Kräuterrührei, Marmeladen und Brötchen.

Nach einer Verdauungspause geht es weiter mit Räucherlachs, Forellenfilets, Roastbeef, Schinken und kaltem Braten. Nicht zu vergessen die überaus beliebten Shrimpscocktails im hochstieligen Glas mit Salatblattgarnitur. Zu den frischen Salaten gibt es drei Dressings. Weiter geht es mit Brokkoli und Mischgemüse, Geschnetzeltem vom Schwein und Rindersteak mit Pfeffersoße …

Wertung: vier von max. fünf Punkten

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Autor: Redaktion Frankfurter Rundschau (BG)
Quelle: Frankfurter Rundschau