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Unermüdlich für Leberecht im Einsatz

Höchster Kreisblatt, 19. Januar 2013 – Stilecht im Bembel übergaben der Wirt des Gasthauses „Zum Bären“ Frank Wellert, und seine Frau Evangelia das beim festlichen Turmblasen an Heiligabend mit dem Glühwein-Ausschank gesammelte Geld für Leberecht an Kreisblatt-Redakteur Holger Vonhof: Auf den Cent genau 1045,18 Euro sind dabei zusammengekommen (wir berichteten), die nun von der Leberecht-Stiftung unserer Zeitung für geistig und körperlich behinderte Kinder in der Region verwendet werden können.

Dass das beim Glühwein-Ausschank an Heiligabend gesammelte Geld an Leberecht geht, ist eine schöne Tradition, in die sich die Schlossplatz-Wirte Wellert und Michael Voss („Alte Zollwachse“) teilen: Im Wechsel schenken sie seit Jahren zum Turmblasen an Heiligabend Glühwein und Kinderpunsch an die auf dem Schlossplatz Versammelten aus und verlangen dafür keinen festen Preis, sondern bitten um eine Spende für Leberecht. In diesem Jahr konnten sich Frank und Evangelia Wellert über den Heiligabend-Einsatz ihrer Kellner Stefan Rücker, Farad „Speedy“ Irwani und Stefan Spahn (nicht im Bild) sowie der Köche Christof Hennecke und Robert Anderson freuen.

Die engagierte Mannschaft opferte ihren Heiligabend nicht nur für Leberecht, sondern auch, um zusammen mit dem Höchster Verein „Leuchtfeuer“ wieder ein Weihnachtsessen für Bedürftige auf die Beine zu stellen.

Für Bedürftige freiwillig arbeiten, während andere in trautem Kreis feiern: Das ist ein besonderer Einsatz, der nicht hoch genug angerechnet werden kann.

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Online-Link: http://tinyurl.com/ps3c9de
Autoren: Holger Vonhof
Quelle: Höchster Kreisblatt

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Video: Der König von Höchst

Redaktion Gasthaus Zum Bären, 2011 –
Eine nicht ganz ernst gemeinte Homage an Höchst: Es war einmal ein mächtiger König. Der führte Krieg gegen das Reich Frankfurt und kam letztendlich siegreich nach Hause. Der Kampf war hart und lang, es zogen viele Winter in das Land. Doch schließlich kam er nach Hause …

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Frankfurt geht aus! 2011

Platz 2 für den Bären in der Top Ten der Kategorie „Gutbürgerlich“

Journal Frankfurt, 2011 (Auszug) – Identitätsstifter Shiitake-Pilze und Tarte du Ratatouille, Palak Ghost und Indera-Brot: So aufregend und delikat die Speisen ferner Länder auch sein mögen, nicht immer ist das Gras auf der anderen Seite wirklich grüner. Und wenn man inmitten all der exotischen Trends und Strömungen nicht mehr so recht weiß, wo man sich eigentlich gerade befindet, gibt es eigentlich nur noch eine Lösung: Schnitzel, Rippchen, Sauerkraut!

Das Urteil: „Bärenstark!“
Die historische Kulisse rund um den wunderschön angelegten Höchster Schlossplatz mit Brunnen, mächtigen Bäumen, Fachwerkzeilen, altem Gemäuer und Zolltor mit Abgang zum Mainufer beeindruckt, der Blick aufs imposante Höchster Schloss mit Burggraben ist phänomenal und die entspannte, verzaubernde Atmosphäre zwischen den zahlreichen, einladend gedeckten Tischen und Bänken vor den Fachwerk-Gasthäusern nimmt einen samt flackernden Windlichtern gefangen.

Auf der Speisekarte finden sich neben der in dunklem Bier geschmorten Schweinshaxe mit Semmelknödeln und diversen Schweineschnitzeln die Bärenpfanne mit Steaks und Medaillons vom Rind und Schwein sowie Argentinische Rumpsteaks. Das Angebot an vegetarischen Speisen, wie zum Beispiel delikat Gefühlen Crêpe, Käsespätzle und gebackenem Schafskäse sowie die Auswahl der offerierten Salate klingt verlockend. Fisch indessen sucht man hier mit Ausnahme von Matjes und Salzkartoffeln trotz unmittelbarer Nähe zum Fluss leider vergeblich. Dafür gibt’s eine Rubrik „Typisch Hessisch“ und Extras für „kleine Bären“ wie den Kloß mit Soß zu 250 Cent.

Wir lassen uns im Innenbereich nieder, wo sich die über 200-jährige Tradition des Hauses in Ambiente, Ausstattung und Dekoration wiederfindet: Plüsch und Stoffe sind hier Fehlanzeige, historischen Plunder darf man bewundern. In kürzester Zeit füllt sich das rustikal anmutende Lokal bereits am frühen Abend mit Gästen jedweder Altersklasse bis auf den letzten Platz …

Wir nippen an der Empfehlung der gar nicht bärbeißigen, sondern vielmehr freundlichen Bedienung: „Probieren Sie doch mal unseren Apfel-Prosecco!“ Den kann man trinken und mögen – muss man aber nicht. Das ist wohl so wie mit dem Apfelwein: Die einen lieben ihn, die anderen verzichten gern aufs Stöffsche …

Die bestellten Gerichte stehen schnell ansprechend angerichtet, wohlriechend auf dem Tisch. Das Argentinische Rumpsteak mit Kräuterbutter und zwei Scheiben dunklem Brot ist vorzüglich, hätte aber durchaus durch einige Blättchen Salat ergänzt werden können. Das auf der Tageskarte angepriesene Corden blue mit Pommes Frites ist ebenfalls gut gemacht, der dazu bestellte Salat überzeugt mit vielerlei knackigen Sorten, mitsamt Linsensprossen echt lecker! Die hausgemachte, frische und wirklich grüne Grüne Soße lässt beim eingesessenen Frankfurter und Grie-Soß-Kenner keine Wünsche offen, und auch am Rahmschnitzel mit Rahmsauce, frischen Champignons und knusprigen Bratkartoffeln gibt’s rein gar nichts zu meckern. Gleiches lässt sich auch von den Getränken berichten: Der trockene rote Kallstädter Dornfelder aus der Pfalz rinnt in Temperatur und Aroma angenehm durch die Kehle, ebenso das Radeberger Pils. Latte Macchiato und Espresso sind eine unverhofft moderne, stil- und geschmackvolle Überraschung im traditionellen Gasthaus: Fast edel wirken die blitzblanken silbernen Tabletts mit den Kaffeespezialitäten, die jeweils von einem kleinen Stückchen Marmorkuchen sowie einem Gläschen Wasser flankiert werden – bärenstark! Der bestellte Cappuccino wird Cappuccino wird allerdings von der Bedienung vergessen, wofür man sich mit einigen weiteren Stückchen Marmorkuchen entschuldigt. Allerdings passt kein Happen mehr in unsere Mägen: Der viel gepriesene Apfelflammkuchen mit Zimt und Zucker erweist sich nämlich als ein hauchdünn gebackenes, herrlich duftendes und wohlschmeckendes, in zwölf Stückchen geschnittenes Backwerk auf einem großen Holzbrett.

Gutbürgerlich (Rang 2) 

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Autor: Amanda Piro
Quelle: Journal Frankfurt, Frankfurt geht aus! 2011

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Gastronomie muss ehrlich sein

FBMA-Herbsttagung mit Trendtour Frankfurt, AHGZ, 29. Oktober 2011 – „Frankfurts Gastronomie- und Hotellandschaft hat sich gut entwickelt. Die Stadt bietet große Vielfalt“, resümierte Udo Finkenwirth, Präsident der Food + Beverage Management Association (FBMA), bei der Herbsttagung in Frankfurt. Dort nahmen die F&B-Experten einige Konzepte unter die Lupe. Auf dem Programm standen Trends, Konzepte, Regionalität sowie das internationale Netzwerk.

Auch die Tradition wird in der Mainmetropole gelebt. „Bürgerliche Gastronomie mit ehrlichem Charakter vermitteln“ – so lautet die Devise von FBMA-Mitglied Frank Wellert, der das Gasthaus Zum Bären und die Schiffsmeldestelle in Frankfurt-Höchst betreibt. „Ehrlichkeit, Tradition pflegen und hervorheben, Idealismus und Authentizität“ sind für ihn Werte, die er seinen Gästen vorlebt. Der traditionelle Apfelwein im Bembel und die langen Tische im Restaurant fördern Kommunikation und Spaß.

Mit Aktionen wie Elchsteaks am Mittwoch, Wildschweinkeule in Wiesenheu am Freitag oder Spanferkel jeden dritten Sonntag zieht er Kunden an. Doch auch modernes Internet-Marketing nutzt Wellert, um sich neue Zielgruppen zu erschließen – und die Arbeit zu vereinfachen. Rund 250 Reservierungen pro Monat laufen über die Internetseite. „Zusatzeffekt: Gästeinformationen, etwa über Vorlieben der Kunden“, so Wellert. Darüber hinaus ist der Gastronom bei Facebook aktiv.

Dass traditionelle und moderne Locations voneinander profitieren können, schilderte Trendexperte Pierre Nierhaus in seinen Ausführungen über die Gastronomie der Zukunft. Beispiel Kopenhagen: Viele Touristen reisen in die Stadt, um einmal im angesagten Restaurant Noma zu speisen. „Die Synergieeffekte für andere Betriebe sind groß, denn im Noma isst man aufgrund der hohen Preise nicht jeden Tag“, so Nierhaus. Zudem riet er, den demografischen Wandel als Chance zu nutzen. Denn insbesondere die ältere Generation könne sich Hotel- und Restaurantbesuche leisten. Dabei lasse sich der Gast aber nicht mehr einkreisen. „Ein Firmenchef mit Harley Davidson muss ebenso willkommen sein wie ein Gast, der mit dem Kleinwagen anreist und auf einen geringen CO2-Ausstoß achtet“, sagte der Berater. Eine weitere These: „Design erschließt neue Kunden.“

Als stärksten Impulsgeber machte Pierre Nierhaus Asien aus. Insbesondere von der enormen Gastfreundschaft könne man hierzulande lernen.

Wie Asiaten ticken, sehe man vor allem in Metropolen wie Singapur und Kuala Lumpur, sagte Udo Finkenwirth. „Wir bekommen immer mehr asiatische Gäste, wir müssen wissen, was sie von Europa erwarten.“ Der Präsident hatte Ende September das FBMA Dream Team zum internationalen Gastronomiewettbewerb Culinaire Malaysia nach Kuala Lumpur begleitet, wo die Deutschen den Mannschaftstitel holten. Mit den Herausforderungen vor Ort musste sich das Sieger-Team um Christina Merz (Köchin), Jasmin Petker (Restaurantfachfrau) und Fabian Balduf (Barkeeper), alle vom Lufthansa Training & Conference Center Seeheim, auseinander setzen. „Kurz vor dem Wettbewerb fanden wir lediglich einen Tisch vor. Wir mussten zwei Gaskocher besorgen, um damit das Menü zuzubereiten“, erzählte Teamleader Oliver Gade, Öschberghof Donaueschingen. Der Aufenthalt habe sich aber nicht nur wegen der Medaille gelohnt. „Viele nette Leute, offene Herzen und zahlreiche Kontakte“ haben alle vier aus Asien mitgebracht.

Kontakte gepflegt haben auch die 110 Teilnehmer der FBMA-Tagung im Welcome Hotel Frankfurt. Während einer Trendtour durch die Mainmetropole zeigte Gastro-Experte Jean-Georges Ploner neue Highlights der Stadt wie das Jumeirah Frankfurt, die Klassikstadt mit Werkskantine oder das Designhotel Roomers.

Die nächste FBMA-Jahreshauptversammlung kündigte Vize-Präsident Michael Bläser für den 15. und 16. April 2012 in Freiburg an. Als Preisträger der 57. Brillat-Savarin-Plakette werde dann der Gastronom, Hotelier und Winzer Fritz Keller, Vogtsburg-Oberbergen, ausgezeichnet.

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Autorin: Svenja Alberti
Quelle: AHGZ Online – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung

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Frankfurt geht aus! 2010

Platz 9 für Zum Bären in der Top Ten der Kategorie „Gut Bürgerlich“

Journal Frankfurt, 2010 (Auszug) – Futtern wie bei Muttern … Wer kennt das nicht: Man sitzt in einem dieser wahnsinnig schicken Nobelrestaurants, blickt auf das vor einem stehende Porzellantellerchen herab und fragt sich: Wie soll ich von diesem winzigen, kunstvoll drapierten Häppchen satt werden? Da wünscht man sich zurück in Mutters Küche, wo dampfende Schweinshaxe und Sauerkraut lockten. Den Wunsch nach gutbürgerlicher Kost erfüllen Ihnen aber auch in Frankfurt gern – und hochqualitativ – die folgenden Gastronomen.

Vor der Kulisse des Höchster Schlosses sind wir geneigt, uns auf einer der Bierbänke des Gasthauses niederzulassen, aber der kühle Abend zwingt uns in einen der urig-gemütlich eingerichteten historischen Gasträume. Die Begrüßung ist freundlich, der Service bringt flink die Speisekarte samt täglich wechselnder Tageskarte. Doch damit nicht genug: Das seit 200 Jahren bestehende Gasthaus bietet auch einen „Kulinarischen Kalender“ an, der beispielsweise für die warme Jahreszeit Spargel- und Pfifferlingswochen und in den Wintermonaten Elch-, Wildschein- und Spanferkeltage beinhaltet. Die typisch hessischen Spezialitäten lassen wir bewusst links liegen und entscheiden uns für einen marktfrischen knackig-bunten Salat und gebackenen Schafskäse mit einer gut abgestimmten Balsamico-Honig-Vinaigrette. Der original Elsässer-Flammkuchen mit Crème fraiche, Zwiebel und Speck schmeckt herzhaft und würzig. Als Hauptgang wird uns ein reichhaltiges frisches Champignonragout mit Semmelknödel serviert. Die Bärenpfanne bestehend aus Schweinemedaillon, Rinder- und Schweinerückensteak, wird von einer Rahmsauce aus frischen Champignons begleitet, die einfach wunderbar mundet. Trotzdem ist ein neidvoller Blick auf das auf den Punkt gebratene argentinische Rumpsteak des Tischnachbarn nicht zu vermeiden …

Gutbürgerlich (Rang 9) 

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Autor: Redaktion Journal Frankfurt
Quelle: Journal Frankfurt, Frankfurt geht aus! 2010

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Armut hat extrem zugenommen

Immer mehr Familien kommen zum Weihnachtsessen beim Höchster Leuchtfeuer im Bären, Höchster Kreisblatt 28. Dezember 2009 –
Der Höchster Verein Leuchtfeuer beschert am Heiligabend Bedürftige. Alljährlich werden es mehr, die im Bären am Schlossplatz bewirtet werden.

Gespannt schaut Chen in sein Weihnachtstütchen. Er zieht ein Bündel neuer Socken heraus und präsentiert sie stolz seiner Familie, die ihn gleich beglückwünscht. Weiter unten findet sich ein Scrabble-Spiel. Damit weiß er zunächst allerdings nicht so Recht was anzufangen. Nach kurzer Diskussion, hat Chen verstanden, was er da in der Hand hält. Nicht schlecht! So gut wie die Socken ist das Spiel dann doch nicht.

So wie Chen, der mit Frau und Bruder gekommen war, fanden rund 110 bedürftige Menschen an Heiligabend den Weg in die Gaststätte „Zum Bären“ am Schlossplatz. Der Verein „Leuchtfeuer“ hatte zu wiederholten Mal zum Weihnachtsschmaus eingeladen.

Einfach dankbar
„Die ursprüngliche Bedeutung des Weihnachtsfest geht immer mehr verloren. Aber bei uns lebt sie weiter“, sagt Wiltrud Pohl, Vorsitzende des Vereins. In der Gaststätte kamen die Menschen zusammen, freuten sich mehr darüber, als über die Geschenke. „Viele sind einfach dankbar, dass sie an Weihnachten nicht alleine sind“, erzählt Pohl.

Zwar liegt dem Fest der christliche Weihnachtsgedanke zugrunde, religiöse Schranken, kennen Veranstalter und Gäste aber nicht. Hindus, Moslems und Christen feiern gemeinsam, niemand wird ausgeschlossen. Der kleine Algadan (2) wünschte sich von Albert Seelbach, Pfarrer im Ruhestand, dass alle „Lasst uns froh und munter sein“ singen. Weihnachtslieder wie „Stille Nacht“ und „Ihr Kinderlein kommet“ fehlen auch bei dieser Weihnachtsfeier nicht.

Arme und Einsame
Seit nunmehr drei Jahren laden Pohl, Seelbach und Bären-Wirt Frank Wellert an Weihnachten in das Lokal am Schlossplatz ein. Und jedes Jahr kommen mehr Menschen. „Die Armut hat extrem zugenommen. Insbesondere bei den Kindern“, sagt Wiltrud Pohl kopfschüttelnd. Dies schlage sich eben auch in den Besucherzahlen nieder. Neben Obdachlosen und einsamen Menschen sitzen viele Familien im Bären.

Die Kinder freuen sich natürlich vor allem über die Geschenke. 110 Päckchen haben die Vereinsmitglieder zusammengestellt. Pohls Dank gilt den Gönnern des Vereins, die zum Beispiel Playmobil und Puzzle gespendet haben, – und ihrer eigenen Familie, ohne deren Hilfe Pohl „es nicht geschafft hätte“.

Sehr persönlich
Michael nimmt, nach 2007, bereits zum zweiten Mal das Angebot von Leuchtfeuer wahr. Der Enddreißiger ist obdachlos, versucht, sich als freischaffender Künstler über Wasser zu halten. „Die warme Mahlzeit, die ich hier bekomme, ist für mich das größte Geschenk“, sagt Michael dankbar.

An den Machern von Leuchtfeuer schätze er besonders deren lokale, direkte Arbeit. „Dadurch erreichen sie eine persönliche Dimension. Eine Qualität, die bei der Caritas oder der Diakonie oft verloren geht“, befindet er.

Auch mit seinem Geschenkpaket – in ihm stecken ein Skatspiel, Deo, Duschgel und zwei Nüsse – ist Michael vollauf zufrieden – Im Laufe des Abends tauscht er es dennoch gegen Kieler Sprotten und eine Petroleumlampe ein.

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Autor: Gerald Schäfer
Quelle: Höchster Kreisblatt

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Die Stadtteil-Story: Unchristliche Prozession

FR Online, 29. August 2009 – Der Bärenschorsch und Fräulein Gudula führen durch die Stadt und ihre Geschichte. Bis zu 400 Teilnehmer folgen ihnen. Wer sich nicht auskennt, dreht sich verwundert um.

Eine wahrlich unchristliche Zeit: Sonntagvormittag, 11 Uhr. Die eine Hälfte der Stadt schläft noch ihren Rausch vom Vorabend aus, die andere sitzt in der Kirche. Zumindest sollte man das annehmen. Einige Mitmenschen aber scheinen die guten Sonntagssitten wenig zu kümmern. Einmal im Monat zieht es bis zu 400 von ihnen auf den Höchster Schloßplatz. Dort stehen sie dann und warten und warten und als Unbeteiligter fragt man sich, was dieser ungewöhnliche Auflauf eigentlich zu bedeuten hat.

Dann plötzlich taucht mitten auf dem Platz eine seltsame Gestalt auf. Ein etwas fülliger Mann, Mitte 50, mit weißen Haaren und Schnauzbart, der sich in einen barocken Wams und Kniehosen gezwängt hat. Als hätte sich Papa Schlumpf am Fundus des Frankfurter Schauspiels bedient.

Im Keller des Schlosses eingemauert
Der „Schorsch“ sei er, erklärt er dem interessierten Publikum. Genau genommen, der „Bärenschorsch“, seinerzeit , vor 250 Jahren, Wirt des Gasthaus „Zum Bären“ und somit ein „aale Höchster“, der so einiges über den Stadtteil erzählen könne, wenn die „wischdische Herrschafde aus dem Rhein-Main-Gebiet“ es denn wünschten.

Selbstverständlich wünschen sie es sich, eigens dafür sind sie nach Höchst gekommen. Seit April 2008 werden diese Kostümführungen durch den Stadtteil angeboten. Mit bis zu 400 Besuchern zählen sie bestbesuchtesten Veranstaltungen ihrer Art. Zu seinem Unglück darf der „Bärenschorsch“ nicht allein durch die Höchster Altstadtgassen geistern. Schon nach wenigen Minuten gesellt sich eine nicht minder seltsame Gestalt zu ihm: Schlank, blond, weiblich und zumindest dem Aussehen nach deutlich jünger.

Letzteres allerdings täuscht, wie ein Blick auf ihre mittelalterliche Garderobe verrät. Gudula, wie sie sich nennt, hat tatsächlich knapp dreieinhalb Jahrhunderte mehr auf dem Buckel als der alte Wirtshausbetreiber und wie er einiges über das alte Höchst zu erzählen. Beide haben ihre Fachgebiete: sie die ortsansässigen Adels-, er die seinerzeit zahlreichen Wirtshäuser.

Eigentlich sollten sie sich ja gut verstehen. Nicht nur, dass beide mit Fug und Recht von sich behaupten können, „eschte Höchster“ zu sein, auch sonst haben sie einige Gemeinsamkeiten – darunter die nicht ganz alltägliche Tatsache, dass beide schon vor ein paar Jahrhunderten das Zeitliche gesegnet haben.

Den Schorsch traf 1744 der Schlag, woran dem Vernehmen nach seine zahlreichen Besuche in den Höchster Wirtshäusern nicht ganz schuldlos sein sollen. Gudula erwischte es noch schlimmer. Das Fräulein aus adeligem Hause begann im frühen 15. Jahrhundert ein Techtelmechtel mit einem Mainzer Ritter, der unglücklicherweise schon verheiratet war. Als die Trennung nahte und sich das liebliche Fräulein als gar all zu große Klette erwies, entledigte sich der treulose Liebhaber seiner „Gudula“ auf wenig ritterliche Weise, indem er sie im Keller des Höchster Schlosses einmauern ließ.

Das die beiden prominenten Figuren aus der Höchster Historie auch nach all den Jahrhunderten nicht zu Ruhe kommen, verdanken sie den Machern des Mundart-Rezitationstheaters „Rezi Babbel“. Mario Gesiarz, Mitbegründer der Truppe, gibt den schrulligen Gasthauswirt, der sich auch 250 Jahre noch an alle 14 Gast- und 13 Brauhäuser erinnern kann, die seinerzeit in Höchst ansässig waren. Gudula hingegen wird von der Historikerin und Stadtführerin Silke Wustmann verkörpert.

Dumm nur, dass das, was er für „wischdische Informatione“ hält, für sie nur „Geschwätz“ ist. Und so ziehen sie zeternd und streitend durch den Stadtteil, hintendran eine wahre Prozession von Zuschauern, die zwischen Wortduellen auf Hochdeutsch (Gudula) und Frankforderisch (Schorsch), auch die ein oder andere Info über die Geschichte von Höchst erhalten. „Denn Hauptsach´ ist“, erklärt Schorsch zum Schluss der knapp einstündigen Führung, „die Leut´ sin informiert, was in Höchst passiert“. Da kann selbst Gudula nicht widersprechen.

Die nächste Kostümführung durch Höchst ist für Sonntag, 30. August, angesetzt. Treffpunkt ist ab 11 Uhr der Höchster Schloßplatz. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Termine im Netz unter www.rezi-babbel.de

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Online-Link: http://tinyurl.com/njxha87
Autor: Danijel Majic
Quelle: Frankfurter Rundschau

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Ebbelwein-Gärten – Nirgendwo ist Mainhatten frankfurterischer

Der Mainhattan Trend-Scout, Bild Zeitung, Juli 2009 (Auszug) – Kenner wissen das: Frankfurts Nationalgetränk ist der beste Durstlöscher, wenn’s draußen vor Hitze brodelt. „Eben ein Wellness-Getränk von Natur aus“, so Ebbler-Queen Dr. Johanna Höhl. Und überall gibt’s geile Locations zum Ebbler zischen, gemütliche Sommer-Gärten. Das sind die schönsten:

Zum Bären
Idyllisch in der Höchster Altstadt auf dem Schloßplatz gelegen. Gutbürgerliche Küche. Und spritziger Apfelwein. Lecker-Highlight: Frankfurter Spezialitätenteller (Handkäs mit Musik, Frankfurter Grie Soß‘ mit Eiern, kleines Rippchen mit Kraut, Brot und Senf …

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Autor: Jörg Ortmann
Quelle: BILD Zeitung

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Drei Traditionshäuser am Höchster Schlossplatz

Lukullischer Sommer, Höchster Kreisblatt, 24. Juni 2009 (Auszug) –
Nicht wenige sagen, einen Platz mit einem solchen Ambiente findet man in ganz Frankfurt kein zweites Mal. Liebevoll sanierte Fachwerkhäuser bilden die Kulisse für einen Ort, der Geschichte atmet und den Menschen der Gegenwart zwischen Main und Altstadt einlädt, einige entspannte Stunden zu verleben. Mächtige Bäume sorgen im Sommer für den kühlenden Schatten, und dass das Pflaster autofrei gehalten wird, macht das Kleinod perfekt.

Die Rede ist vom Schlossplatz in Höchst, dem historischen Mittelpunkt der einst selbstständigen Stadt. Der wird gerade in den Sommermonaten zu einem besonderen Anziehungspunkt, wenn nämlich drei Gaststätten zum gepflegten Mittagessen, zum zünftigen Dämmerschoppen oder auch zwischendurch zum Verweilen in angenehmem Ambiente einladen.

Auf das Jahr 1799 geht das Gasthaus Zum Bären zurück. Traditionell wird auf frische Zutaten Wert gelegt, die Tageskarte richtet sich nach den saisonalen Produkten regionaler Erzeuger. Typische Frankfurter Gerichte, dazu internationale Spezialitäten, alles in urigem Ambiente, das ist der „Bär“. Und: Kinder sind gern gesehene Gäste und werden bevorzugt behandelt …

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Autor: Redaktion Höchster Kreisblatt
Quelle: Höchster Kreisblatt

 

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Traditionelle Hausmannskost

Das Gasthaus „Zum Bären“ in Frankfurt-Höchst, Frankfurter Rundschau, 19. Juni 2009 – Das Gasthaus „Zum Bären“ verbindet auf ideale Weise den Charme seiner ruhigen Lage mit der Historie der Altstadt von Frankfurt-Höchst zu einem idyllischen Platz zum Einkehren. Vor allem im Sommer lässt es sich hervorragend im Biergarten sitzen.

Seit 1799 wird im „Bären“ die traditionelle Hausmannskost gepflegt und besonders frische Zutaten Wert gelegt. Die Tageskarte richtet sich nach den saisonalen Produkten der umliegenden Direkterzeuger. Der „Bär“ bietet typische Frankfurter, aber auch internationale Gerichte in urigem Ambiente. Spezialität des Hauses: Typische Frankfurter Küche wie der Frankfurter Spezialitätenteller mit Grüne Soße mit Eiern, Rippchen und Handkäse.

Im Winter verwöhnen die Gastleute ihre Gäste gerne mit kulinarischen Spezialitäten: Sei es der Sonntagsbrunch für die ganze Familie, das wöchentliche Angebot von Wildschweinkeule in Wiesenheu eingelegt aus dem Taunus-Forst, das Elchessen und vieles mehr.

Kinder sind gern gesehene Gäste und werden dementsprechend bevorzugt behandelt.

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Autor: Redaktion Frankfurter Rundschau
Quelle: Frankfurter Rundschau