Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen: Preisträger Gasthaus Zum Bären

Ein Stück Zuhause!

Gasthaus Zum Bären gewinnt Sonderpreis des Wettbewerbs „Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen“ Mitte März 2019 wurden die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen von der DEHOGA Hessen und dem Brauerbund Hessen/Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier in der Sektkellerei Falkenberg in Flörsheim gekürt. Über einen Sonderpreis durften wir uns vom Gasthaus Zum Bären freuen! „Gute Dorfgasthäuser sind der Mittelpunkt einer jeden Ortsgemeinschaft. Hier werden seit Generationen Kontakte und Freundschaften gepflegt und Geselligkeit gelebt. Sie prägen mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten die Dörfer und Gemeinden und bieten den Menschen ein Stück Zuhause“, so der Präsident des hessischen Hotel- und Gastronomieverbandes Gerald Kink, der vor 300 geladenen Gästen […]

Ausstellung_Justinuskirche

Messgewänder – eine ganz besondere Ausstellung in der Justinuskirche

Höchst sehenswert!

Vom 06. bis 21. Oktober 2018 können Sie um die Ecke des Gasthauses Zum Bären äußerst seltene und historische Messegwänder bestaunen. Die Ausstellung stellt Gewänder von der Barockzeit bis heute aus. Der Eintritt ist frei. Über eine Spende zur Erhaltung der Kirche freut sich die Stiftergemeinschaft der Justinuskirche, die diese besondere Ausstellung initiiert hat.

Nicht umsonst ist Höchst als eines der Frankfurter Kleinode unter Kennern bekannt. Hier befindet sich auch die wunderschöne Justinuskirche, die viele Kunstgegenstände aus den letzten Jahrhunderten aufbewahrt – so auch eine Vielzahl an historischen Messgewändern, die zu Ehren Gottes bei der Liturgie bis heute verwendet werden: Kaseln und Dalmatiken, Chormäntel, Stolen und Manipel, Altarbehänge, Kelch- und Altarbuchvelen oder Vereinsfahnen der kirchlichen Vereine gehören zum Bestand der ehemaligen Klosterkirche der Antoniter und Pfarrkirche.

Nehmen Sie die Fährte auf: Besuchen Sie diese wunderschöne Ausstellung und stärken Sie sich direkt im Anschluss bei uns im historischen Gasthaus Zum Bären! Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Erkundungstour.

Weitere Informationen können Sie zudem auch dem Ausstellungsflyer entnehmen, den Sie auf der Webseite „Justinuskirche“ finden.

Veranstaltungsdaten:

Ausstellungsdauer:
Samstag, 06. Oktober bis Sonntag, 21. Oktober 2018

Öffnungszeiten:
Samstags und Sonntags von 13 bis 18 Uhr
Dienstags bis Freitags von 14 bis 18 Uhr
Montags ist die Kirche geschlossen.

Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Besonderer Hinweis:
Ernst-Josef Robiné führt am Samstag, den 6. Oktober um 11 Uhr durch die Ausstellung (Führungsgebühr 3 €).

Das Gasthaus Zum Bären wünscht Frohe Weihnachten

Sie denken an diejenigen, die nichts haben

Höchster Kreisblatt, 27. Dezember 2017 (Auszug) – Bei der Heiligabend-Feier des Vereins „Leuchtfeuer“ wird ein ganz besonderer Geist spürbar: der Geist der Weihnacht

Sie wollen Menschen, die sonst keinen Anlass zur Freude hätten, ein schönes Weihnachtsfest bieten: Zum elften Mal richtete der Verein „Leuchtfeuer“ mit Unterstützung des Gasthauses „Zum Bären“ und freiwilligen Helfern eine Weihnachtstafel aus.

Frank Wellert weiß, dass er ohne seine Leute alleine dastünde: Der Wirt des Gasthauses „Zum Bären“ ist darauf angewiesen, dass einige seiner Angestellten am Mittag des Heiligabends ihre Freizeit opfern, um mit ihm zusammen den Höchster Verein „Leuchtfeuer“ zu unterstützen. Das Bären-Team richtet seit nunmehr elf Jahren eine große Weihnachtsfeier für Bedürftige aus. Sie hat sich auch zur Anlaufstelle für Menschen entwickelt, die allein sind und Gesellschaft suchen: Angemeldet sind dieses Jahr 90 Menschen, darunter 25 Kinder. Neun Mitarbeiter des „Bären“ sind dabei. Unter den freiwilligen Helfern, die im Service einspringen und die Kellner Urgesteine Stefan Rücker und Farsad „Speedy“ Irvani unterstützen, sind auch Henning Brandt, Verwaltungsstellenleiter im Bolongaropalast, und seine Familie. Wiltrud Pohl, die Vorsitzende von „Leuchtfeuer“ und die zweite Vorsitzende Ramona Busch haben sich um die Organisation gekümmert.

Tradition des Helfens
„Wir haben heute quasi Silberhochzeit“, sagt Wiltrud Pohl: Seit 25 Jahren arbeitet sie eng mit Ramona Busch zusammen, um sich für andere Menschen einzusetzen, für Flüchtlinge, für Arme, für Einsame. Dementsprechend engmaschig ist das Netzwerk. Als „Leuchtfeuer“ vor dem Fest Unterstützer suchte, um den Kindern ihre Weihnachtswünsche erfüllen zu können, schaltete Wiltrud Pohl das Höchster Kreisblatt ein: Ein Mädchen wünschte sich nichts so sehr wie einen Kaufmannsladen, aber die sind teuer. Eine Kreisblatt-Leserin hatte einen solchen Laden im Keller und gab ihn gerne her. „Die Kleine bekommt heute quasi die Waren zum Auffüllen: der Kaufmannsladen ist zu schwer, um ihn hier herzuschaufen“, sagt Wiltrud Pohl.

„Die Armut nimmt zu“
Pfarrer i.R. Albert Seelbach ist auch wieder dabei: seit Jahren begleitet er die Feiern, zu denen man sich beim Verein anmelden muss – sonst wäre der Ansturm nicht zu bewältigen. „Die Armut nimmt zu“, sagt Wiltrud Pohl. Einige ältere Herrschaften, die mit ihr am Tisch sitzen, sind allerdings nicht da, weil sie sich kein Weihnachtsessen leisten könnten, sondern weil für sie das Fest sonst sehr einsam wäre: Sie genießen es, in der großen Runde in der gemütlichen Gaststube zu sitzen und Pfeffernüsse und Spekulatius zu knabbern.

Inzwischen haben die Köche das Büfett aufgefahren: Es gibt Gäsenkeule mit Klößen, Rotkraut und Maronen, Spanferkel, verschiedene Salate, Hacksteaks und Nudeln mit Bolognesesauce. Am Baum blitzen die Lichter, und für alle gibt es kleine Geschenke: Pflegeartikel, Dosenwurst, Süßigkeiten.

Es sind Christen da, Muslime und Menschen, die keiner Religion angehören. Doch alle spüren den besonderen Geist, der diese Feier prägt. Nathan Fischer (14), Schüler des Höchster Leibnizgymnasiums, hat mit Hilfe seines Vaters seine elektronische Orgel aufgebaut. Der Schüler, Stipendiat der Sir-Peter-Ustinov-Stiftung und Mitglied des Jugendchors der Gemeinde St. Josef, spielt „Maria durch ein‘ Dornwald ging“; die Sopranistin Astrid Dalari, in verschiedenen Chören in Frankfurt und Bad Homburg aktiv, singt. „Das Lied haben sich viele gewünscht“, erklärt Wiltrud Pohl. Den Dornwald, den haben viele selbst erfahren, deren Leben aus Armut, Flucht und Vertreibung besteht. Doch nun können sie feiern, sich satt essen, angenehme Gespräche führen – einmal ohne Sorgen. […]

Autor: Volker Vonhof
Quelle: Höchster Kreisblatt

Gasthaus Zum Bären Frankfurt-Höchst: der Bär

Turmblasen – Heiligabend vorm Schloss

Höchster Kreisblatt, 16. Dezember 2017 (Auszug)

Wie jedes Jahr werden sich die Menschen an Heiligabend auf dem Höchster Schlossplatz versammeln und ab 19.30 Uhr dem Turmblasen lauschen. Es wird inzwischen vom Höchster Vereinsring organisiert, nachdem es über mehr als 100 Jahre bei den Nachkommen der weit verzweigten Familie Schäfer angesiedelt war.

Wann genau das Turmblasen beginnt, das hängt immer davon ab, wann der Gottesdienst der evangelischen Gemeinde zu Ende ist. Wer sicher sein möchte, nichts zu verpassen, ist um 19 Uhr auf dem Schlossplatz und trinkt einen Glühwein. Denn der wird gegen eine Spende für Leberecht ausgegeben, die Stiftung unserer Zeitung, die sich seit mehr als 60 Jahren für behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche und ihre Eltern in der Region stark macht. Den Ausschank übernehmen die Schlossplatz-Wirte im Wechsel; in diesem Jahr ist wieder Bären-Wirt Frank Wellert mit seinem Team dran. Natürlich gibt es auch Kinderpunsch. Ausgegeben werden die Heißgetränke gegen eine Spende.

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Autor: Volker Vonhof
Quelle: Höchster Kreisblatt / www.kreisblatt.de