Die Höchster Altstadt, mit
ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und Frankfurts ältester Kirche, der Justinuskirche, erstaunt nicht nur
fremde Besucher, sondern auch alt eingesessene Frankfurter. „Mit so einer schönen Altstadt hat man in Höchst gar nicht gerechnet“ sagen immer wieder Gäste, die nach einem Besuch der Porzellanmanufaktur, des
Alten Schlosses oder der Justinuskirche im Gasthaus „Zum Bären“ einkehren. Seit 1799 wird im Bären die traditionelle Hausmannskost gepflegt und gerade in der heutigen Zeit auf frische Zutaten Wert gelegt. Die Tageskarte wird von den umliegenden Direkterzeugern aufgrund des Wetters und der Verfügbarkeit bestimmt. Auch wenn es in der heutigen Zeit sehr aufwendig ist mit Rohprodukten zu arbeiten, legt
der Küchenchef sehr viel Wert auf Frische, die sich auf dem Teller widerspiegelt. Die Klassiker, wie Handkäs, Grüne Soße und Rippchen, sind genauso im Angebot wie „Wildschweinkeule vom Taunus Forst“ oder je nach Saison
frischer Salat, der noch am selben Morgen vom Bauern gestochen wurde. Seit mehreren Jahren führt der Bär das Gütesiegel „Franky Welcome“, das von der Stadt Frankfurt für kinderfreundliche Gastronomie verliehen wird. „Hier gibt es sogar einen Pinkelhocker“ heißt es immer wieder von den kleinsten Gästen, die mal kurz eine Pause vom
Spielen auf dem autofreien Schlossplatz machen. „Seit 3 Jahre sind wir Mitglied bei Hessen a la carte.
Aus diesem Grund freuen wir uns auch mal über Kritik, denn nur so kann man sich weiter entwickeln“ sagt Frank Wellert, der seit 1995 das Traditionslokal führt. Die Teller sind voll, die Preise moderat. Getrunken wird Apfelwein und Fassbier aller Art. Die Gaststuben sind gemütlich eingerichtet
und beweisen den typisch Frankfurter Charme. |